Welthunger-Index :
Keine Fortschritte im Kampf gegen den Hunger

Lesezeit: 2 Min.
733 Millionen Menschen weltweit hungern. Laut der Welthungerhilfe passiert zu wenig dagegen. Experten hingegen üben Kritik an der Entwicklungshilfe aus Deutschland. Diese sei kaum wirksam, um Hunger und Armut zu bekämpfen.

Bei der Bekämpfung von Hunger und Unterernährung gibt es nach Einschätzung der Welthungerhilfe kaum noch Fortschritte. Weltweit hungerten 733 Millionen Menschen, teilte die Organisation anlässlich der Vorstellung des Welthunger-Index am Donnerstag in Berlin mit. Im Vorjahr waren es 735 Millionen Menschen. Die Regionen mit den höchsten Hungerraten seien Afrika südlich der Sahara und Südasien. Der Bericht untersucht die Ernährungssituation in 136 Ländern. Demnach hat seit 2016 der Hunger in 22 Ländern zugenommen, in 20 Ländern sei die Entwicklung zum Stillstand gekommen. Länder wie Bangladesch, Mosambik, Nepal, Somalia und Togo hätten sich dagegen verbessert.

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