Niederlande:Die Entzauberung des „Iceman“

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Er sitzt gerne in Eistonnen wie hier in Köln: Extremsportler Wim Hof. (Foto: Christoph Hardt/Imago/Panama Pictures)

Wim Hof ist als Eisbad-Guru weltbekannt. Privat scheint er jedoch eine dunkle Seite zu haben, wie Vorwürfe seiner Ex-Partnerin nahelegen. Ein Film über sein Leben wurde nun gestoppt. 

Von Thomas Kirchner

Er ist der Herrscher über seinen Körper. Wim Hof, 65, kann Kälteschmerz aushalten wie wohl wenige andere Menschen. Fast zwei Stunden lang stand er mal bis zum Hals in Eiswasser, Weltrekord. Fast 60 Meter lang schwamm er unter Eis, noch ein Rekord. Halbnackt, nur in Shorts und Schuhen, lief er den Kilimandscharo hinauf, und fast hätte er es in Sandalen auch auf den Everest geschafft. „Ich ertrage die Kälte nicht nur“, sagt er in einem Dokumentarfilm, „ich liebe sie.“

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