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Taxi-Geschäft von Mercedes kollabiert

Jedes zweite Taxi war früher ein Mercedes. Im Zuge seiner Luxusstrategie stellte der Konzern jedoch seine Sondermodelle für das Gewerbe ein. Exklusive Zahlen zeigen nun die enormen Folgen.Franz Hubik 02.10.2024 - 14:35 Uhr
Die E-Klasse von Mercedes: Über Jahrzehnte hinweg prägte sie das Bild der Kundschaft von einem Taxi. Foto: Henrik Morlock/Daimler AG/dpa-tmnFoto: dpa

Wien. Eine Limousine in heller Elfenbeinfarbe mit Sternenlogo auf der Motorhaube – die meisten Deutschen dürften damit vor allem ein Fahrzeug vor Augen haben: ein Taxi. Doch das Bild stimmt immer seltener mit der Realität überein. So wurden von Januar bis August 2024 in Deutschland als Taxi nur noch 127 Fahrzeuge der E-Klasse und eine einzige B-Klasse von Mercedes-Benzneu zugelassen.

Der Stuttgarter Autobauer muss bei den zwei Modellen im Gewerbe der Personenbeförderung hinnehmen, dass die  Neuwagenverkäufe immens zurückgehen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wurden 90 und 95 Prozent weniger verkauft. Das belegen Zahlen der Marktforschungsfirma Dataforce, die dem Handelsblatt exklusiv vorliegen.

Über alle Baureihen hinweg sind die Taxi-Zulassungen der Marke mit dem Stern in den ersten acht Monaten des laufenden Jahres von 1.730 auf 497 Einheiten um 71 Prozent eingebrochen. Das einzige Fabrikat, das Mercedes noch in nennenswerten Stückzahlen an das Gewerbe vertreibt, ist die Großraumlimousine Vito. Als Marktführer haben sich derweil andere Hersteller etabliert. Das ist eine Zeitenwende.

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