Update
Prozess auf den 4.11.24 um 11h30, AG JĂŒlich verschoben!
**ProzessankĂŒndigung vom rollfenden Widerstand**
Leider muss sich am Mo 4.11.24 um 11:30 Uhr eine Person von uns vor dem Amtsgericht JĂŒlich verantworten. Der Person wird vorgeworfen, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamt*Innen geleistet zu haben, obwohl sie lediglich von ihrem Demonstrationsrecht Gebrauch gemacht hat.
Die Person hing lediglich in einem Seil, da geht die Schikane los und die Schikane geht weiter: Bereits im Vorfeld wird es der Person extrem schwer gemacht. Die Person möchte Akten einsehen, und da wird vom Gericht gesagt, sie möge sich 7 Stunden in einen Zug nach JĂŒlich setzen. Das ist aber fĂŒr Menschen, die von der Gesellschaft behindert werden, nicht mal eben so spontan möglich. Das ist Ausdruck von ableistischen VerhĂ€ltnissen: Behinderte Menschen finden vor Gericht nicht statt, und wenn, dann werden sie nicht adĂ€quat mitgedacht.
Die RĂ€umung von LĂŒtzerath ist jetzt anderthalb Jahre her. Jetzt wird dort bereits Kohle abgebaut, weil RWE von seinem Eigentumsrecht Gebrauch gemacht hat mit Durchsetzung des Staates. Die Antwort des Staates auf den Klimawandel ist Repression, und das zeigt sich auch wieder hier in diesem Verfahren.
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