„Turandot“ in Wiesbaden :
Starke Frauen auf der Bühne

Von Axel Zibulski
Lesezeit: 3 Min.
So viel Jubel gab es nach einer Opernpremiere in Wiesbaden lange nicht: Daniela Kerck hat am Staatstheater Giacomo Puccinis „Turandot“ neu inszeniert.

Eben noch hat der Mann auf der Bühne, der mit Zigarette, weißem Anzug und schwarzem Schnurrbart leicht als Giacomo Puccini auszumachen ist, mit anderen über die Notenblätter auf seinem Schreibtisch beraten. Als seine Hausangestellte diese Partitur in einem unbeobachteten Moment in die Hände nimmt, lebt vor ihren und unseren Augen der Beginn von Puccinis letzter Oper „Turandot“ auf, die wuchtigen Akkorde, das jubelnde Volk, der um sein Leben tanzende Prinz von Persien, dem, nachdem auch er die Rätsel der unnahbaren Prinzessin nicht lösen konnte, die Hinrichtung droht.

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