Dahinter steckt EQT – eine der weltweit bekanntesten Beteiligungsgesellschaften
Frankfurt. EQT zählt zu den bekanntesten Beteiligungsgesellschaften der Welt. Hinter ihr steht die reichste Familie Skandinaviens – die Wallenbergs. Ganz im Sinne dieser einflussreichen Familiendynastie erklärt EQT-Partner Marcus Brennecke dem Handelsblatt: Die Private-Equity-Firma habe den Anspruch, der „Investor mit der höchsten Reputation zu sein.“ Das Renommee der altehrwürdigen Familie soll demnach nicht durch zweifelhafte Deals in umstrittenen Branchen aufs Spiel gesetzt werden.
Nach Blackstone
Die Anlagen des Beteiligungsunternehmens, das sich aktuell um einen Einstieg beim Mobilitätskonzern Flix bemüht, sind breit gestreut. EQT investiert unter anderem in den Sektoren Gesundheit, Technologie, Industrie sowie Infrastruktur mit dem Schwerpunkt Energie. Im Februar warb die Firma für ihren neuen Private-Equity-Fonds EQT X rund 22 Milliarden Euro ein. Damit übertraf sie das Zielvolumen um rund zehn Prozent.
Aktivitäten in Deutschland
Im deutschsprachigen Raum sorgte der Investor, für den einige Jahre auch der künftige Deutsche-Börse-Chef Stephan Leithner arbeitete, zuletzt vor allem bei folgenden vier Unternehmen für Schlagzeilen:
Neben Private-Equity-Investitionen ist EQT seit Jahren auch als Investor in der Start-up-Szene aktiv. Mit EQT Ventures beteiligen sich die Schweden mit Summen zwischen zwei und 50 Millionen Euro an Jungfirmen.
Zum deutschen Portfolio gehören Start-ups wie die KI-Softwarefirma Parloa, das Spacetech Exploration Company und Superlist vom früheren Wunderlist-Gründer Christian Reber. EQT wirbt dabei auch mit seinem großen Netzwerk, zu dem auch große US-Investoren und viele erfolgreiche Gründer zählen.
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