- In Geiselhaft einer Präsidentin
Das Liken von antisemitischen Tweets wird Geraldine Rauch, der Präsidentin der TU-Berlin, vorgeworfen. Doch ihr Rücktritt ist vor allem aus anderen Gründen geboten, wenn der Schaden nicht größer werden soll.
Geraldine Rauch, die Präsidentin der TU-Berlin, ist noch immer im Amt. Sie wehrt sich mit Händen und Füßen gegen ihren Rücktritt. Inzwischen hat sie sich zwar dafür entschuldigt, zumindest teilweise antisemitische Tweets gelikt zu haben. Aber einen Grund für ihren Rückzug sieht sie darin trotzdem nicht.
Nicht einmal eine geheime Abstimmung des Akademischen Senates in dieser Woche konnte daran etwas ändern. Dessen Mitglieder waren anlässlich einer Debatte über Rauchs Zukunft vollzählig angetreten. Und das Votum fiel zwar denkbar knapp, aber dennoch eindeutig aus: 13 Senatoren sahen den Rücktritt der Präsidentin als erforderlich an, 12 hatten die gegenteilige Meinung.
Cicero Plus weiterlesen
- Monatsabo0,00 €Das Abo kann jederzeit mit einer Frist von 7 Tagen zum Ende des Bezugzeitraums gekündigt werden. Der erste Monat ist gratis, danach 9,80€/Monat. Service und FAQsAlle Artikel und das E-Paper lesen
- 4 Wochen gratis
- danach 9,80 €
- E-Paper, App
- alle Plus-Inhalte
- mtl. kündbar
Liebe Leserinnen und Leser,
wir freuen uns über eine konstruktive Debatte. Bitte achten Sie auf eine sachliche Diskussion. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare mit unsachlichen Inhalten zu löschen. Kommentare, die Links zu externen Webseiten enthalten, veröffentlichen wir grundsätzlich nicht. Um die Freischaltung kümmert sich die Onlineredaktion von Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr. Wir bitten um Geduld, sollte die Freischaltung etwas dauern. Am Wochenende werden Forumsbeiträge nur eingeschränkt veröffentlicht. Nach zwei Tagen wird die Debatte geschlossen. Wir danken für Ihr Verständnis.
Ihr Kommentar zu diesem Artikel