America's Cup :
Am Cup der schnellen Leidenschaft

Lesezeit: 9 Min.
Der Chefentwickler im neuseeländischen Team über den America’s Cup, die Formel 1 und Spionage

Es goss an diesem Morgen im Mai in Strömen in Auckland. Die eigentümliche Gemeinschaft aus Damen und Herren, die sich im feinen Zwirn unter Schirmen duckte, aus Bootsbauern in Warnwesten und Māori, die mit nacktem Oberkörper ihren furchterregenden Haka-Tanz aufführten, aber ließ sich nichts anmerken. Konnte der Regen im neuseeländischen Frühherbst doch nichts anderes als ein Zeichen des Himmels sein. Denn Wasser ist das Element der Taihoro, ob es nun von oben, von unten oder aus beiden Richtungen kommt. Getauft wurde keine Yacht, sondern das Schmuckstück einer ganzen Nation, auf das die Segler rund um die Erde blicken. Denn mit ihrer Taihoro ziehen die Kiwis ab August in das Ringen um den America’s Cup, die älteste Sporttrophäe der Welt.

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