Kräuter pflegen – Drei Tipps beachten, damit Basilikum & Co. nicht eingehen
Kaum gekauft, hängen die Blätter Ihrer Kräuter nur noch herunter oder vertrocknen? Mit diesen Tipps überleben Minze und Co. möglichst lange.
Frische Kräuter im Topf verleihen nicht nur vielen Gerichten eine frische Note – auch die Küche oder den Balkon werten sie optisch auf. Dass Minze, Basilikum und Schnittlauch dabei möglichst lange ansehnlich bleiben, ist für viele ein Mysterium. Doch mit diesen Pflegetipps haben Sie lange Freude an den aromatischen Pflanzen.
Zuallererst: Kräuter umtopfen
Wer länger als ein paar Wochen Freude an den im Supermarkt gekauften Kräutern haben möchte, der sollte sie nach dem Kauf umtopfen. Denn die Töpfe sind meist nicht nur zu klein, sondern enthalten auch minderwertige Erde, die für Kräuter nicht unbedingt geeignet ist. Teilen Sie die Kräuter am besten auch, wie NDR.de berichtet. So erhalten die Kräuter genügend Nährstoffe, Licht und Raum. Verwenden Sie zudem spezielle Kräutererde oder ein nährstoffarmes Substrat.
Idealen Standort finden
Irgendwo auf der Kücheninsel, im Regal oder einfach wahllos auf dem Balkon, wo noch ein freies Plätzchen ist? Bei der Standortwahl sollten Sie schon etwas genauer sein. Wählen Sie für mediterrane Kräuter draußen ein sonniges Örtchen, aber ohne pralle Mittagssonne. In der Küche eignen sich Plätze in Fensternähe. Hingegen eignet sich für Petersilie, Dill, Schnittlauch, Liebstöckel, Minze, Melisse, Brunnenkresse und Kerbel ein Standort mit weniger Licht klar, wie der Bayerische Rundfunk betont. In Ihrem Zuhause sollte es die Temperatur zudem nicht viel wärmer oder kälter als 20 Grad betragen.
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Das richtige Gießverhalten
Wie oft Sie gießen ist genauso wichtig wie die richtige Gießtechnik – wässern Sie nämlich von oben, werden die empfindlichen Blätter nass und es kommt zu Krankheiten. Basilikum, Minze und Zitronenmelisse brauchen viel Wasser, während Lavendel, Rosmarin und Salbei die Erde eher trocken mögen. Gießen Sie letztere Kräuter etwa alle drei Tage.
Sind Kräuter mehrjährig?
Viele Kräuter sind mehrjährig und somit auch winterhart. Gute Beispiele sind Minze, Oregano, Lavendel, Thymian, Salbei und Schnittlauch. Basilikum ist hingegen meist nur einjährig.