Herzlich Willkommen
Gesellschaft zur Förderung
der Sexuellen Gesundheit
Aktuelle Meldungen der DSTIG
19. Dezember 2023
PTA Forum: Wie man sich vor STI schützen kann
Sexuell übertragbare Infektionen sind eine Herausforderung: Sie bleiben oft symptomlos oder die Symptome sind unspezifisch. Brennen beim Wasserlassen ist ein Beispiel: Es kann eine unkomplizierte Harnwegsinfektion sein – aber auch eine Infektion mit Chlamydien. Ob mit oder ohne Symptome: Prävention, Diagnose und Therapie sind das A und O.
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19. Dezember 2023
BR24: »Geschlechtskrankheiten: Fallzahlen schießen in Bayern nach oben«
Sexuell übertragbare Krankheiten wie Syphilis, HIV oder Gonorrhoe nehmen in Bayern zu. Nach zwei Jahren Corona-Beschränkungen war der Anstieg 2022 besonders steil. Die BR24-Datenanalyse zeigt: Männer sind deutlich häufiger betroffen als Frauen.
Geschlechtskrankheiten wie Syphilis, HIV und Gonorrhoe sind in Bayern deutlich auf dem Vormarsch. Das belegen die Meldedaten der vergangenen Jahre. Im Jahr 2001 wurden dem Robert Koch-Institut (RKI) für Bayern 195 Syphilis-Fälle gemeldet – im Jahr 2022 waren es knapp 1.400, also siebenmal so viele. Die HIV-Diagnosen haben sich im Vergleich zum Jahr 2001 fast verdoppelt. In den Corona-Jahren 2020 und 2021 gingen die Fallzahlen aufgrund der Kontaktbeschränkungen zurück oder stagnierten – dafür war der Anstieg in 2022 dann besonders stark.
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Wer wir sind
Die Deutsche STI-Gesellschaft versteht sich als aktive medizinische Fachgesellschaft zur Förderung der Sexuellen Gesundheit. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kenntnisse über sexuell übertragbare Infektionen zu gewinnen und zu verbreiten.
Die DSTIG bringt unterschiedliche Fachdisziplinen zusammen: die Gynäkologie, Urologie, Dermatologie, Psychologie, Epidemiologie, Sozialwissenschaft, den Bereich “Public Health”, sowie viele weitere Berufsgruppen.
Wir arbeiten in Praxis, Klinik und Forschung, im öffentlichen Gesundheitswesen und bei Nichtregierungsorganisationen.
Die DSTiG informiert über Prävention, Forschung und Behandlung sexuell übertragbarer Infektionen. Sie fördert den wissenschaftlichen Austausch und organisiert Fortbildungsmaßnahmen.
Sexuell übertragbare Erkrankungen oder Infektionen, im Deutschen auch STD (eng: sexually transmitted diseases) und STI (eng: sexually transmitted infections) genannt, sind jene Krankheiten, die auch oder hauptsächlich durch sexuelle Kontakte übertragen werden können. Sie können von Bakterien, Viren, Pilzen, Protozoen und Arthropoden verursacht werden.
Die häufigsten Symptome von STI sind: Urethraler oder vaginaler Ausfluss, schmerzhafte oder schmerzlose genitale Ulzerationen, inguinale Schwellung (Bubo), skrotale Schwellung, Unterbauchschmerzen.
Oft verursachen STI jedoch keine Schmerzen oder andere Symptome und bleiben deshalb leider oft unbemerkt und unbehandelt.
Einige STI können zum Teil zu schweren Folgeschäden führen. Dazu gehören Infertilität (z.B. bei Chlamydien) oder Karzinome (z.B. HPV oder Hepatitis B). Zudem führt eine unbehandelte HIV-Infektion zum Vollbild Aids.