Energiewende: Solar“parks“ als „Hotspots der Artenvielfalt“?

Symbolfoto: Pixabay

Textübernahme von der Europäischen Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e.V. (EGE):

Von Solar- und Biodiversitätsparks

12. Oktober 2023

In zehn Jahren werden Regierungsplänen zufolge Solarparks voraussichtlich 100.000 Hektar der heute landwirtschaftlich genutzten Fläche Deutschlands beanspruchen. Diese Fläche entspricht der Fläche der acht deutschen Waldnationalparke oder dem Dreifachen der hessischen Naturschutzgebietsfläche oder – eine weitere Vergleichszahl – der Fläche von 1.700 landwirtschaftlichen Betrieben durchschnittlicher Größe.

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Ostfriesland: Der NABU, das gescheiterte Wildrinder-Beweidungsprojekt und die Rolle eines Veterinärs

Symbolfoto (Heckrinder): Guido Gerding –  URL: Ex :: Natura – Freies Portal für Umweltbildung (Environmental Education), CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1063334

In Ostfriesland bahnt sich ein juristischer Streit zwischen dem Naturschutzbund NABU, dem Landkreis Leer und dem Tierarzt Dr. Hansjörg Heeren an. Der ist der 1. Vorsitzende des Friesischen Verbandes für Naturschutz e. V. (FVN).

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NABU: „Wir brauchen die Windkraft auf See“, aber…

Foto: Pixabay („Sinousxi“)

Die Führung des Naturschutzverbandes (!) NABU eiert bei der Windenergienutzung wie gewohnt, so steht es u.a. in der Pressemitteilung vom 06. Oktober 2023:

„Wir brauchen die Windkraft auf See. Doch wenn Ausbauziele, zur Verfügung stehende Meeresfläche, Nutzungskonkurrenzen und Naturschutz nicht zusammenpassen, muss die Politik den Mut zur Korrektur der eigenen Ziele haben. Schon heute ist die Nordsee durch Fischerei, Schifffahrt, Rohstoffabbau, Hunderte Plattformen und Pipelines übernutzt. Alle Umweltziele wurden verfehlt. Um ehrgeizige Ziele für die Windenergie zu rechtfertigen, muss zuerst der Druck auf das Ökosystem sinken“, mahnt NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger.“

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Fritz Vahrenholt: „Die teure Zukunft der Windenergie“ 

Windenergie, Emshaven/NL – Foto (C): Manfred Knake

Der nachfolgende Textauszug erschien am 05. Oktober 2023 u.a. auf der WebSeite der KlimaNachrichten. Autor ist Prof. Dr. Fritz Vahrenholt. Von 1991 bis 1997 war er Umweltsenator in Hamburg. Seinen Beitrag veröffentlichen wir mit seiner freundlichen Genehmigung.

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EU-Rechnungshof: Offshore-Windenergie nicht „öko“

Symbolfoto Pixabay

Der Europäische Rechnungshof hat etwas gemerkt, endlich, aber zu spät: So „öko“ ist die gehypte Offshore-Windenergie gar nicht, die vorgeblich unabhängig machen soll von Öl- oder Gasimporten – Wind statt Öl und Gas: Im aktuellen Sonderbericht Erneuerbare Offshore-Energie in der EU -Ehrgeizige Wachstumspläne, deren Nachhaltigkeit noch nicht gesichert ist“

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Insel Spiekeroog: Trinkwasseralarm

Symbolfoto Pixabay

Die Lokalpresse berichtet aktuell über den Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband (OOWV), der sich Sorgen um die Süßwasserversorgung auf der Ferieninsel Spiekeroog macht: Die Trinkwasserlinse unter den Dünen droht durch Übernutzung zu versalzen.

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Windenergie? Walsterben an der U.S.-Ostküste

Schweinswalkadaver, angespült in der Emsmündung – Foto (C): Eilert Voß/Archiv Wattenrat

Seit 2017 werden an der an der Ostküste der USA in New Jersey und New York vermehrt tote Großwale angespült, davon allein neun tote Buckelwale in diesem Jahr, Stand August 2023. Windkraftkritiker machen dafür die extrem lauten Explorations- und Rammarbeiten für Offshore-Windparks verantwortlich, die das Gehör der Wale beeinträchtigen können.

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Zeitenwende im Naturschutz

Von einer Windkraftanlage (Enercon-70) im Windpark Utgast/LK Wittmund/NDS in der Brutzeit halbierter Mäusebussard – Foto (C): Manfred Knake/Wattenrat Ostfriesland

Übernahme von der Webseite der Europäischen Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e.V. (EGE) mit Verweis auf die Zeitschriftft „Nationalpark, Heft 3, 2023:

Während die Pläne für das deutsche Heizungsgesetz wochenlang heftig diskutiert wurden und die Entscheidung über diese Pläne wegen unzureichender Fristen schließlich auf die Zeit nach der parlamentarischen Sommerpause verschoben werden musste, beschloss der Bundestag im Juli 2022 binnen kürzester Zeit die folgenschwersten Änderungen des Bundesnaturschutzgesetzes – in der von den Fortschrittkoalitionären beschworenen „Deutschlandgeschwindigkeit“.

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Norderney: „Besucherlenkung“ mit neuer Holzbrücke im Brutgebiet

Norderney: Infoschild „Dynamische Landschaft“ mit neuer Brücke, aber keine Brutvögel mehr – dafür eine „dynamische“ Stellungnahme des Landkreises Aurich- Foto: Eilert Voß/Wattenrat

Norderney: „Besucherlenkung“ mit neuer Holzbrücke ins Brutgebiet

Eineinhalb Monate nach der Wattenrat- Eingabe wegen des Neubaus einer Holzbrücke im Südwesten der Insel Norderney gab es diese bemerkenswerte Antwort (vollständig hier als .pdf-Datei: Nney_Steg_2023) vom Landrat des Landkreises Aurich, Olaf Meinen (parteilos): „Ergänzend wird darauf verwiesen, dass die Fauna [Frage: welche, die Möwen?]  im Vorhabenbereich aufgrund des Besucherdrucks [sic!] durch Touristen und Wassersportler bereits vergleichsweise störungsumempfindlich bzw. an die gegebene Situation adapiert war.“

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Sprengung Nordstream-Pipeline: Ermittlungen gegen Unbekannt wegen „Geheimnisverrat“

Was hat die Sprengung der Nordstream-Pipeline im September 2022 mit dem Wattenmeer zu tun? Durch den Anschlag fließt nun kein kostengünstiges Erdgas aus Russland mehr nach Europa. Das Gasgeschäft machen jetzt überwiegend Firmen in den USA mit dem Transport von teurem Flüssiggas (LNG) per Gastanker. Das Gas wird u.a. in Wilhelmshaven direkt am Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer und „Weltnaturerbe“ angelandet. Die Rohre der Tanker werden mit aggressivem Chlor gereinigt, um den Bewuchs mit Muscheln zu verhindern. Chlor gelangt dadurch in die Meeresumwelt. Zugelassen sind 32 Tonnen Chlor pro Jahr, die je Schiffsladung in das Watt eingeleitet werden dürfen. Bemerkenswert ist, dass die Medien nun über eine undichte Stelle beim Bundesnachrichtendienst berichten, nachdem ein bisher unbekannter BND-Mitarbeiter durch Weitergabe von Informationen „Geheimnisverrat“ begangen haben soll, die interne Kenntnisse über die Sprengung beinhalten.

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