Jetzt ist es raus: Russland entlässt Sahra Wagenknecht. Staatspräsident Wladimir Putin bedankte sich bei der Linken-Politikerin für die bislang geleistete Arbeit, sah aber nach ihrer Rede bei der „Aufstand für den Frieden“-Demonstration keine Basis mehr für eine weitere Zusammenarbeit.
Als „viel zu durchschaubar“ und „total platt“ rügte der Präsident Wagenknechts Vortrag, der auch dem letzten Deppen klar gemacht habe, dass die Politikerin ausschließlich die russische Seite vertrete. Verhandlungen über einen Waffenstillstand seien nicht an den lieben Russen gescheitert, in der Ukraine verehre man Nazis und überhaupt seien die Amis an allem schuld – für die Verbreitung solcher Botschaften beschäftige man bereits ein ganzes Heer an Trollen, ließ Putin entnervt durchblicken.
Putin enttäuscht von Wagenknecht
Da brauche man nicht jemanden, der sich seinerseits ganz offen von Nazis beklatschen lasse und deutlich dementiere, von Russland bezahlt zu werden. „Herrgott, das ist doch voll verräterisch!“, machte das alte KGB-Zirkuspferd Putin seiner Wut über ein derart plumpes Vorgehen Luft.
Von einem Profi wie Wagenknecht habe er jedenfalls mehr Subtilität erwartet, so der russische Staatspräsident. Ein paar eigene Gedanken, ein bisschen mehr Gefühl und Begeisterung für die Sache wären nicht schlecht gewesen. Stattdessen habe sie alles so kalt und lieblos heruntergerattert wie seine alte stalinistische Lehrerin im Welpenquälen-Unterricht. „Selbst mich hat es frösteln lassen, und ich bin fürwahr kein Kind von Traurigkeit“, stellte der Kriegstreiber mit einem Schaudern fest.
Geht es etwa gar nicht um Frieden in der Ukraine?
Ausschlaggebend für Russlands Kündigung war ein böser Verdacht, der im Kreml während Wagenknechts Berliner Rede keimte. „Man bekam den Eindruck, dass es ihr mehr um ihr eigenes politisches Fortkommen in Deutschland geht als um das Wohl Russlands“, zeigte sich Putin tief enttäuscht.
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