Mit „The Dark Knight Rises“ findet Christopher Nolans „Batman“-Trilogie ihr Ende und hoffentlich ihren würdigen Abschluss. Heiß erwartet wird der Blockbuster jedenfalls schon seit Langem.
Seit er sich 2005 mit „Batman Begins“ erstmals an den Mythos des dunklen Rächers heranwagte, arbeitete Regisseur Christopher Nolan mit Eifer daran, der Comicfigur ein ganz neues Gesicht zu verpassen. Dies geschah nicht allein durch die Verpflichtung von Christian Bale für die Titelrolle, der dem Helden ein sehr charakteristisches Antlitz verlieh, sondern vor allem durch das Ausloten der tiefsten Abgründe, die in der Seele Batmans zu finden sind. „The Dark Knight“ schrieb dann als Fortsetzung im Jahre 2008 Kinogeschichte, leider nicht zuletzt durch den Fakt, dass der zu früh verstorbene Heath Ledger in der Rolle des Joker die wahrscheinlich eindrucksvollste Performance seiner Karriere hinlegte. Und in diesem Jahr soll mit „The Dark Knight Rises“ die Geschichte ihren Höhepunkt und zugleich ihr Ende finden, denn danach will sich Nolan aus dem Franchise zurückziehen.
„Der Lorax” ist ein Animationsfilm nach einem bei uns eher weniger bekannten Kinderbuch, das Dr. Seuss erstmals 1971 veröffentlichte.
Das Buch ist dabei mehr als nur eine Erzählung für Kinder, sondern ein mitreißendes Plädoyer gegen die Zerstörung unserer Umwelt. Immerhin spielt sie in einer Welt, in der echte Bäume nur noch in Geschichten existieren, doch ein seltsames kleines Wesen verkörpert die Hoffnung darauf, dass eine Kehrtwende auch in der schlimmsten Zerstörung noch möglich ist. Damit nahm sich Dr. Seuss alias Theodor Seuss Geisel, der Zeit seines Lebens fast vier Dutzend Kinderbücher veröffentlichte, eines weltumspannenden Themas an, verpackte es aber in einer einfachen kleinen Geschichte, die nun in Form des 3D-Animationsfilms „Der Lorax” in die Kinos kommt.
Mit „The Amazing Spider-Man” wird die Geschichte von Peter Parker und seinen außergewöhnlichen neuen Fähigkeiten noch einmal komplett von vorne aufgerollt.
Damit ist „The Amazing Spider-Man“ jedoch nicht einfach nur ein Reboot der bereits existenten „Spider-Man“-Trilogie mit Toby Maguire in der Titelrolle, sondern eher eine Neuverfilmung der Comic-Vorlagen, denn Vieles an der Geschichte ist tatsächlich neu und wurde bislang so noch nicht auf der großen Leinwand erzählt. Dabei versucht sich dieses Mal Andrew Garfield („The Social Network“) in der Rolle des wendigen Superhelden, Mary Jane dagegen wurde als weibliche Hauptfigur durch Gwen Stacy gespielt von Emma Stone („The Help“) ersetzt. Und welche Geschichte kommt dabei heraus? Sehen wir es uns an.
In „Noch tausend Worte“ spielt Eddie Murphy einen Mann, dessen Leben eine ganz und gar unvorhersehbare Wendung nimm. Überraschend ist dabei auch, dass es der Film endlich in die Kinos schafft.
Denn Brian Robbins’ Komödie wurde bereits 2008 abgedreht, doch an ihren Erfolg glaubte anscheinend Niemand so richtig, sodass ein Kinostart in immer weitere Ferne zu rücken schien. Auch Hauptdarsteller Eddie Murphy musste zuletzt häufiger das Scheitern seiner Filmprojekte an den Kinokassen miterleben, einen wirklichen Hit landete der Schauspieler zuletzt nur hinter der Kamera als Synchronsprecher des ewig quasselnden Esels in „Shrek“. Doch mit „Noch tausend Worte“ soll nun das Comeback ins Komödienfach gelingen, obwohl Eddie Murphy hier nicht auf seine größte Stärke setzen kann. Denn sein schnelles Mundwerk wird ihm in seiner Rolle zum Verhängnis und muss daher auf Eis gelegt werden.
„Carrie – Des Satans jüngste Tochter“ ist einer der bekanntesten Romane von Horror-Spezialist Stephen King und als Verfilmung zudem ein Genre-Klassiker, der nun ein Remake bekommen soll.
Die Verfilmung, die 1976 unter der Regie von Brian de Palma entstand, bedeutete seinerzeit den Durchbruch für die damals 27-Jährige Sissi Spacek und gehört inzwischen zu den Klassikern des Horrorfilms. „Carrie“ war als Film ebenso verstörend wie die Romanvorlage, auch wenn er nach heutigen Standards nicht mehr als wirklich gruselig gilt. Doch die Geschichte als solche ist noch immer verschreckend, und so soll ein Remake des Films beziehungsweise eine Neuverfilmung des Romans die Erzählung für eine neue Generation aufbereiten und dem Kinopublikum erneut das Fürchten lehren.
„Skyfall“ heißt das neueste Abenteuer von James Bond, in dem erneut ein gestählter Daniel Craig in die Rolle des erfolgreichsten Geheimagenten der Filmgeschichte schlüpft.
Es ist er mittlerweile 25. Film der „007“-Reihe (der 24., lässt man den offiziell nicht dazugehörigen, weil nicht von Eon Productions produzierten „Sag niemals nie“ [1983] außen vor; der 23., zählt man auch den auf dem gleichnamigen Roman basierenden Fernsehfilm „Casino Royale“ von 1954 nicht mit), deren Ende noch längst nicht abzusehen ist. Bei einer solchen Menge an Leinwandabenteuern ist die Spannweite in Sachen Qualität recht groß, gemeinhin gilt zum Beispiel „Stirb an einem anderen Tag“ [2002] als einer der schlechtesten Bond-Filme, während Daniel Craig 2006 in „Casino Royale“ nach Meinung Vieler einen der besten 007 überhaupt gab. Ob er diesen Erfolg mit „Skyfall“ wiederholen kann, werden wir erst im November erfahren; Sehen wir uns bis dahin an, was wir bereits zum neuen Bond-Film wissen.
Mit „Avatar“ hat sich James Cameron selbst einen Traum erfüllt, neue Standards in der 3D-Technik gesetzt und zudem eine Welt geschaffen, in der scheinbar alles möglich ist.
Und offenbar fühlt sich der Filmemacher selbst im „Avatar“-Universum so wohl, dass er augenblicklich an kein anderes Spielfilmprojekt auch nur den flüchtigsten Gedanken verschwenden möchte. In einem aktuellen Interview mit der New York Times ließ James Cameron jedenfalls verlauten, er wolle sich vorerst nur auf Sequels zu seiner Weltraumversion einer „Pocahontas“-Geschichte konzentrieren und dabei nur für sich allein arbeiten.
„Ice Age 4 – Voll verschoben“ ist der neueste Streich aus den Blue Sky Studios, die schon mit den ersten drei Teilen der beliebten Animations-Reihe zu begeistern wussten.
Dabei waren „Ice Age 1-3“ alles andere als typische Kinderfilme, sondern entpuppten sich schnell als familientaugliches Popcornkino, das auch für Erwachsene einen Heidenspaß bedeutet. „Ice Age 4 – Voll verschoben“ wird da wohl kaum eine Ausnahme bilden, immerhin ist „die krasseste Herde“, die man jemals im Kino gesehen hat, auch hier wieder vollständig versammelt. Hinter der Kamera gibt es allerdings ein paar Neuerungen, denn erstmals sitzt Carlos Saldanha nicht mehr im Regiestuhl und in der Riege der Drehbuchautoren gab es dafür einmal mehr einen Neuzugang.
„Chernobyl Diaries“ ist ein Horrorfilm nach einem Drehbuch von Oren Peli, der zuletzt als Autor und Regisseur von „Paranormal Activity“ für Aufsehen sorgte. Ob dieser Streich jedoch ähnlich begeistern kann, bleibt abzuwarten.
Denn „Chernobyl Diaries“ nimmt sich zwar ein ungewöhnliches Setting und gibt seiner Geschichte einen realen Hintergrund, welcher eine unangenehm wahre Dimension des Grauens in den Film hineinbringt; Doch die Handlung selbst scheint auf altbekannten Pfaden zu wandeln und bedient wohl so manches notwendige Klischee, wenn man dem trauen darf, was bisher im Trailer zu entdecken ist. Aber wer weiß, vielleicht wird man im Kino ja doch einmal wieder überrascht und erlebt einen Thriller, der tatsächlich etwas Neues zu bieten hat.
„Rock of Ages“ ist die Film-Adaption eines gleichnamigen Musicals, das erstmals 2006 aufgeführt wurde. Auf deutsche Bühnen hat es die Produktion bisher nicht geschafft, der Film kommt aber im Juni in unsere Kinos.
Mit einer Geschichte, die so gestrickt wurde, um so viele 80er-Jahre-Rocksongs wie möglich innerhalb der Laufzeit unterzubringen, ist „Rock of Ages“ vor allem etwas für Liebhaber eben genau dieser Musik-Ära. Die Kinoversion ruft nun aber auch noch Fans von Film-Musicals auf den Plan und lockt zudem mit einer Vielzahl bekannter Namen, die sich hier gegenseitig den großen Auftritt streitig machen wollen: Von Tom Cruise über Catherine Zeta-Jones bis hin zu Malin Akermann und Mary J. Blidge könnte die Cast-Liste kaum vielfältiger sein, und vielleicht bringt das dem Musikfilm den entscheidenden Vorteil gegenüber der Bühnenvorlage.